Logo des Internationalen Richard-Wagner-Verbands Logo des Richard Wagner-Verbands Köln - Noten vom Beginn des Vorspiels zu Tristan und Isolde

Richard Wagner-Verband Köln e.V.

Stipendiaten 2014


v.l.n.r.: Eva Padjen, Elisabeth von Stritzky, Jacoub Eisa, Beka Savic, Ophelia Dieter und Wioletta Hebrowska

Vor dem Festspielhaus in Bayreuth - v.l.n.r.: Eva Padjen, Elisabeth von Stritzky, Jacoub Eisa, Beka Savic, Ophelia Dieter und Wioletta Hebrowska

Die folgenden Angaben beziehen sich auf den Zeitraum bis zum Jahr des Stipendiats. Der weitere Werdegang ist nicht berücksichtigt.

Ophelia Beatrice Dieter

Ophelia Beatrice Dieter, Oboistin, wuchs in Stuttgart auf. Ihren ersten Oboenunterricht erhielt sie im Alter von elf Jahren, zunächst bei Georg Schwarz, später bei Irene Reiser und Anne Angerer. eit dem Wintersemester 2006/2007 studiert sie in der Klasse von Prof. Christian Wetzel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig nd setzt dies 2008 mit Prof. Wetzel an der Musikhochschule Köln fort. Im akademischen Jahr 2009-2010 absolvierte sie ein Auslandstudium an der Royal Academy of Music London in der Klasse von Celia Nicklin und Tess Miller. In dieser Zeit gewann sie dort den „Leila Bull Oboe Price“ der Royal Academy of Music London.
Ophelia war Stipendiatin der Moritzburg Festival Academy im Jahr 2010 und der „Woche der Begegnung junger Musiker“ bei den Schwetzinger Festspielen 2011. Sie war Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und der Jungen Philharmonie Niederrhein.
Aushilfsweise wirkte sie beim Mitteldeutschen Kammerorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Ensemble Villa Musica, dem Kölner Kammerorchester, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Koblenz, und dem WDR Rundfunkorchester Köln mit. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Christian Wetzel, Kai Frömbgen, Clara Dent, Emmanuel Abbühl, Jacques Thys und Jonathan Kelly, ergänzen ihre Ausbildung.
In der Spielzeit 2011/2012 war sie als Praktikantin bei den Bochumer Symphonikern verpflichtet.
Im Februar 2013 legte sie ihr künstlerisches Diplom an der Musikhochschule Köln ab, um anschließend ihr Masterstudium an der HMT Leipzig in der Klasse von Prof. Nick Deutsch aufzunehmen.
In der Spielzeit 2013/2014 ist sie Mitglied der Orchesterakademie am Staatstheater Nürnberg.


Jacoub Eisa

Jacoub Eisa, Baß/Baßbariton, wurde in Frankfurt am Main geboren und lernte zuerst Cello und Trompete. Ab 2010 studierte er an der Folkwang-Universität der Künste bei Kammersänger Prof. Jan-Hendrik Rootering, seit 2014 bei Frau Prof. Rachel Robins. Neben Opernproduktionen der Hochschule - Gianni Schicchi (Regie David Mouchtar-Samorai) Dialogues des Carmélites (Regie Georg Rootering), Die Lustige Witwe (Regie David Freeman) u.a. - und diversen Konzerttätigkeiten konnte er Erfahrungen an Opernhäusern in Hagen, Dortmund und Lübeck sammeln.
Am Theater Hagen sang Jacoub Eisa die Partie des Sarastro (Die Zauberflöte) und Alidoro (La Cenerentola-Familienfassung). Außerdem Norman in der deutschen Erstaufführung der Oper Selma Jezková von Poul Ruders. Als flandrischer Deputierter in Verdis Oper Don Carlo und Doktor Bartolo in Der kleine Barbier oder Eine haarige Angelegenheit war und ist er an der Oper Dortmund zu erleben.
In der Spielzeit 2014/15 ist Jacoub Eisa Mitglied des Jungen Ensembles (Opernstudio) des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen.


Wioletta Hebrowska

Die polnische Mezzosopranistin Wioletta Hebrowska studierte Gesang an der Musikakademie Posen und setzte ihre Gesangsausbildung in der Solistenklasse von Prof. Anke Eggers an der Musikhochschule Lübeck fort.
In der Spielzeit 2008/09 wurde sie Mitglied im Internationalen Opernelitestudio des Theater Lübeck und gehört seit 2010 zum Solistenensemble des Theater Lübeck. Hier sang sie wichtige Fachpartien wie Octavian (Rosenkavalier), Carmen, Hänsel, Maddalena (Rigoletto), Santuzza (Cavalleria rusticana), Idamante (Idomeneo). Wioletta Hebrowska gastierte am Pfalztheater Kaiserslautern, in Osnabrück, bei den Eutiner Festspielen und beim Opernfestival in Martina Franca, Italien. Ihr Konzertrepertoire umfaßt u. a. Verdis Requiem, Beethovens Missa Solemnis, Bachs Weihnachtsoratorium und die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner.
Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, u. a. beim Maritim Musikpreis 2009 und beim Edmund Kossowski-Wettbewerb in Warschau.


Eva Padjen

Eva Padjen absolvierte nach dem Abitur 2007 ihre Tanzausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und arbeitete einige Jahre als freiberufliche Tänzerin unter anderem in Köln und Berlin. Ihr künstlerischer Weg führte sie schnell an die Kölner Oper, wo sie unter anderem mit Katharina Thalbach und der Kompanie La fura dels Baus zusammenarbeitete.
Mit der Zeit verlagerte sich ihr Fokus auf das Geschehen hinter der Bühne. Nach diversen Assistenzen in Regie, Choreographie und Inspizienz sowie prägenden Erfahrungen durch Leute wie Dietrich Hilsdorf und Olivier Py wurde sie schnell eine gefragte Inspizientin, die, nach Gastengagements in Erl und Köln, seit April 2014 als Inspizientin am Staatstheater Hannover arbeitet.


Beka Savic

Beka Savic, Regieassistentin und zur Zeit Leiterin der Kinderoper in Köln, absolvierte nach dem Abitur in Köln ein Studium in den Fächern Szenisches Schreiben und Dramaturgie an der Akademie der Künste in Belgrad. Schon während des Studiums arbeitete sie als Regieassistentin und Dramaturgin an allen großen Opern- und Schauspielhäusern in Serbien. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie Regieassistentin an der Oper Köln, in der sie mit Regisseuren wie Uwe Eric Laufenberg, Dietrich Hilsdorf, Tatjana Gürbaca u.a. arbeitete.
In der Spielzeit 2013/2014 ist sie Leiterin der Kinderoper in Köln. Beka Savic ist auch als Dramatikerin und Drehbuchautorin tätig.
Zwei ihrer Theaterstücke wurden in Serbien uraufgeführt und waren über mehrere Spielzeiten Bestandteil des Repertoires. Kurzfilme, für die sie Drehbücher schrieb wurden zu Filmfestivals in Polen, Serbien, den USA, Armenien, Pakistan, Spanien, Mexico, Italien, Bulgarien und Deutschland (Max-Ophüls-Preis) eingeladen, und gewannen an vielen Festivals auch den Preis für den besten Film.
Ab der Spielzeit 2014/2015 ist sie Spielleiterin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.


Barbara Elisabeth von Stritzky

Die Sopranistin Barbara Elisabeth von Stritzky wurde in Preetz bei Kiel geboren und erhielt ab 2002 klassischen Gesangsunterricht bei der Kammersängerin Heike Wittlieb. 2006 nahm die junge Sopranistin ihr Gesangsstudium bei Christoph Prégardien an der Musikhochschule Köln auf.
2007 erweiterte Sie ihr Studium um den Bereich der Gesangspädagogik.
Im Sommer 2011 führte Sie Ihre Ausbildung mit einem Masterstudium an der HfMT Köln in der Klasse von Prof. Klesie Kelly-Moog fort. 2007 wurde B. Elisabeth von Stritzky Stipendiatin des Yehudi Menuhin Vereins „Live Music Now“. Zudem erhielt Sie 2008 ein Stipendium für Hochbegabte, ausgelobt vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Köln e.V.
Im Jahr 2009 wurde sie Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung, 2012 erhielt Sie ein Stipendium des DAAD.
Die junge Sopranistin nahm an mehreren Wettbewerben teil und wurde 2008 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und seither Finalistin bei mehreren internationalen Wettbewerben. Im Jahr 2013 gewann sie den 2. Preis beim „Müller-Heuser“ Liedwettbewerb und den 1. Preis beim internationalen „Cantando Parlando“ Liedduo-Wettbewerb. Sie konzertierte unter anderem im Kieler Schloß und der Kölner Philharmonie und sang in Italien, Lettland und Ungarn. Sie gastierte schon während Ihres Studiums an verschieden Bühnen. So zum Beispiel in Hänsel und Gretel (Sandmann und Taumann) im Barocktheater Schwetzingen, in Die Schneekönigin (Prinzessin) in der Kieler Oper, in Hoffmanns Erzählungen (Olympia) in Solingen und Remscheid sowie in Jakob Lenz (Friederike) in Münster und L`Humo (Amor) in Bayreuth und Gotha. Musikalische Unterstützung erhält B. Elisabeth von Stritzky von Prof. Kai Wessel, Prof. Gerald Hambitzer und Prof. Jürgen Glauss. Meisterkurse bei Prof. Arthur Janzen, Sissel Hoyem-Aune, Prof. Ulrich Rademacher und Prof. Dr. Michael Hampe vervollständigen Ihre Ausbildung.


Andere Stipendiaten-Jahrgänge: 2017 2016 2015 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007